Routine

von Marcus Schmidt

Vielleicht kennen Sie diese oft typischen Morgende im Büro:

Sie kommen ins Büro, stempeln ein, schalten den Computer an, legen den Kugelschreiber und die Unterlagen parat, holen sich einen Kaffee und setzen sich an den Schreibtisch.  Dann werden Emails und Kalender auf Wichtiges geprüft und der Anrufbeantworter abgehört.

Läuft bei Ihnen der Start morgens auch meistens gleich ab? Dann: Willkommen in der Routine Lächelnd Das ist natürlich nichts Schlechtes, ganz im Gegenteil. Prima, wenn alles automatisch abläuft. Allerdings ist man dabei nicht mehr hundertprozentig konzentriert. Ein einfaches und typisches Beispiel: wenn Sie das Auto verlassen, drücken Sie automatisch auf den „Abschließen-Button“ der Fernbedienung. Und ein paar Schritte weiter überlegen Sie, ob Sie wirklich zugeschlossen haben. Haben Sie das Klack-Klack vom Zuschließen gehört? Zur Sicherheit drücken Sie nochmal. Dies passiert täglich so vielen Menschen, egal ob jung oder alt. Sie machen es nicht mehr bewusst!

Versuchen Sie doch mal etwas Anderes: putzen Sie Ihre Zähne mit der linken Hand, schließen Sie den Knopf Ihrer Hose „mit Links“, kämmen Sie sich die Haare „mit Links“ (Linkshändler sollten dies mit der rechten Hand versuchen Zwinkernd).  Sie werden feststellen, dass dies nicht so einfach ist, Ihr Gehirn bekommt einen neuen Impuls, denn normalerweise laufen diese Vorgänge völlig unbewusst ab. Wenn Sie im Büro sind, hören Sie doch mal zuerst den Anrufbeantworter ab, schauen den Kalender an und checken dann die Emails (natürlich immer in so einer Reihenfolge, dass der Ablauf nicht unnötig verzögert wird). Sie werden merken, dass es sich anders anfühlt und das Gehirn wieder aktiv mitarbeiten muss.

Viel Spaß beim Gehirn-Jogging!

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